Das Massengrab im Tiergarten
Lüneburg April 1945.
Ein Verbrechen, das mehrere hundert Menschenleben forderte, wurde vier Wochen vor Kriegsende in Lüneburg von Soldaten der Wehrmacht und einem SS-Mann begangen.
Die vorliegende Dokumentation versucht einerseits, die Geschehnisse sachlich zu rekonstruieren, und andererseits, die Schicksale der Opfer in Erinnerung halten.
ISBN 3-9804521-3-1
€ 6,-
Französische Übersetzung:
La fosse commune de Tiergarten
€ 6,-
Lüneburgs Weg ins Dritte Reich
Die erste Dokumentation, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus in Lüneburg umfassend auseinandersetzt.
Aus unterschiedlicher Sicht wird von dem „Lüneburger Arbeitskreis Machtergreifung“ geschildert, wie eine Kleinstadtgesellschaft sich zum Nationalsozialismus führen läßt.
ISBN 3-9804521-2-3
€ 10,-
Ein antifaschistischer Stadtrundgang
Spuren suchen - Aufdecken - Erinnern - ist das Ziel des erarbeiteten Stadtrundganges.
Was geschah in Lüneburg während des Nationalsozialismus?
Dieser antifaschistische Stadtführer gibt dokumentarisch Antwort auf viele Fragen. Ein Stadtplan verdeutlicht den Weg zu den geschilderten Schauplätzen.
ISBN 3-9804521-0-7
€ 6,-
Erinnerungen
1930 lebten in Lüneburg 148 jüdische Mitbürger.
1943 wurden die letzten noch in Lüneburg unter erbärmlichen Verhältnissen lebenden jüdischen Einwohner aus Stadt und Landkreis zum Bahnhof getrieben und nach Hamburg gebracht. Von dort aus deportierte man sie in Konzentrationslager.
Intensive Recherchen schildern in diesem Buch eindrucksvoll das Schicksal der jüdischen Lüneburger Familien.
ISBN 3-9804521-1-5
€ 14,-
Broschüre
Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft bewirkte, dass auch in Lüneburg das jüdische Leben „ausgelöscht“ wurde. Nur der Friedhof bleibt uns noch als Zeichen, das auch in Lüneburg Juden ins städtische Leben eingebunden waren.
Die Broschüre ist ein Auszug aus dem von der Geschichtswerkstatt Lüneburg herausgegebenen Buch „Jüdische Familien in Lüneburg“.
€ 2,-
12. August bis 13. November 1943
Dokumentation
Das Kommando des Konzentrationslagers Neuengamme im Herzen Lüneburgs.
Das Lager Kaland lag mitten in der Stadt Lüneburg. Bis zu 150 KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Hamburg-Neuengamme waren hier untergebracht, um Luftschutzmaßnahmen in Lüneburg durchzuführen. Sie wurden tagsüber unter Bewachung durch die Stadt zu den Baustellen gebracht. 50 Jahre wurde darüber geschwiegen!
Vielleicht kann diese Neuauflage der Broschüre Kaland weitere Zeitzeugen ansprechen und zu wichtigen Aussagen bewegen.
ISBN 978-3-980-45215-1
€ 6,-
Ein Dokumentarfilm von Imke Koslowski, Johannes Bünger, Veit Ebermann
Wie haben Sie die Zeit des Nationalsozialismus in Lüneburg miterlebt?
Neun Zeitzeugen, die damals als Kinder oder Jugendliche in Lüneburg lebten, setzen sich mit dieser Frage auseinander und vermitteln mit ihren Erinnerungen bisher unbekannte Facetten unserer Stadt.
Spaziergänge mit den Zeitzeugen, zahlreiche Archivmaterialien und eine Gruppe von Schülern und Studenten, die ihre Stadt neu entdecken wollen, führen den Zuschauer an Orte, an denen jeder Lüneburger bereits vorbeigekommen ist, oft ohne zu wissen, was sich hier vor über 60 Jahren ereignete.
Spieldauer: 80 min.; Farbe; DVD
Eine Produktion des Rechen- und Medienzentrum in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Lüneburg e. V. - Gefördert durch die Universität Lüneburg
Die Sparkassenstiftung hat den Film digitalisieren und kopieren lassen.
Die DVD kann kostenlos bei der Sparkasse Lüneburg, nicole.bloch@sk-lueneburg.de, Tel. (04131) 288636, angefordert werden oder hier bei der Geschichtswerkstatt Lüneburg e.V. bestellt werden.